WillkommenLiebe Gäste,
»Die Falle«, mit dem unvergessenen Urgestein »Fallen Fritz«, ist ein historisches Wirtshaus im Herzen von Bückeburg. Viele Jahrzehnte wurde es von Fritz Wegener betrieben, der bis zum Ende seines Lebens täglich vorbeischaute, seine Stammgäste begrüßte und immer ein wichtiger Teil der Falle bleiben wird.
Restaurantfachfrau war schon immer mein Traumberuf. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung habe ich mich im März 2011 entschlossen, die Falle zu übernehmen, um dieses wunderschöne Lokal mit Leib und Seele weiterzuführen und die Tradition wieder aufleben zu lassen.
Alle Kollegen, mit denen ich immer gern zusammengearbeitet hatte, wurden übernommen. Diese Entscheidung war goldrichtig, denn: wir sind ein klasse Team! Ob Vegetarier oder Allergiker, bei uns kommt jeder Gast auf seine Kosten. Wir verwenden ausschließlich marktfrische Lebensmittel und verzichten komplett auf Geschmacksverstärker und künstliche Zusätze.
Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Yvonne Dazenko
Pächterin seit März 2011
SEIT 1853Eine kleine Historie
Wie alles begann
Das Erbauungsjahr des Hauses Lange Straße 13 liegt im Dunkeln. Der erste bezeugte Besitzer ist 1663 der Amtmann Asmus von Damm. Ihm folgen 1690 Nikolaus Ulrich, 1697 der Pfeifer Hans Heinrich Bövers, 1711 Hans Jürgen Everding sowie später der Kanzleipedell Christian Ernst Merckel und der Lakai Andreas Maedel. Sie nutzen das Haus zu Wohnzwecken und die Ställe zur Viehhaltung.
1751 eröffnet Dietrich Dreysing im Haus die Gastwirtschaft »Im grünen Walde«. 1762 verkauft der Kupferhändler Nikolaus Rufe an Levi Heine. Mit dem Verkauf wird die Ausschankgerechtigkeit vom Haus gelöst, und es entsteht eine Schlachterei. Levi Heine verleiht Geld, beliefert den Hof mit Fleisch und handelt mit Stoffen und Knöpfen.
Von seiner Witwe geht der Besitz 1801 auf den Sohn Joseph über, der das Bankhaus Joseph Heine eröffnet. 1825 übernimmt es Lazarus Heine. 1852 ist er zahlungsunfähig, nimmt bei Erbprinzessin Hermine einen Wechsel über mehr als 12.000 Taler auf und flieht. Er stirbt 1853 in Australien.
Im selben Jahr ersteigert Braumeister Abraham Lindner das Anwesen und gibt der Gaststätte den Namen »Zur Falle«. Drei Jahre später erwirbt er eine Scheune für einen Biergarten. Auf ihn folgen die Gastwirte Friedrich Stahlhut, Oswald Heinemeyer und 1904 Martin Otto, bei dem Hermann Löns einkehrte.
Von 1915 bis 2000 betreibt Familie Wegener die »Zur Falle« und pflegt die Tradition. Selbst als Ruheständler schaut Fritz Wegener noch jeden Morgen auf einen Kaffee und ein Pläuschchen mit den Gästen vorbei.
Seit März 2011 führt Yvonne Dazenko das historische Wirtshaus mit Herz weiter.